Volkswagen und Audi fahren mit DBeco plus

Neuwagen werden traditionell zu einem beträchtlichen Teil per Bahn ausgeliefert. Dass dabei Emissionen reduziert werden, ist gut – noch besser ist, sie fallen ganz weg. Elf Jahre ist es her, da stellte Audi seine ersten Schienentransporte auf grünen Strom um. Damit war der Automobilhersteller der grüne Pionier auf der Schiene. Heute fährt fast der ganze Volkswagen Konzern CO2-frei mit DBeco plus – also mit 100 Prozent Ökostrom – auf allen elektrifizierten Strecken in Deutschland.

Pionierarbeit für CO2-neutrale Transportlogistik

„Für die Automobilkonzerne ist CO2-Reduktion ein großes Thema. Dazu muss man nicht nur die Fahrzeuge und deren Produktion, sondern auch die Transporte in den Blick nehmen. Das hat der Volkswagen Konzern frühzeitig erkannt und nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Aber auch für Kunden aus anderen Branchen spielt der Klimaschutz zunehmend eine Rolle – das merken wir an den steigenden Kundenzahlen“, sagt Kai Birnstein, Branchenleiter Automotive von DB Cargo Logistics. Alle Kunden leisten durch Nutzung der DB-Angebote einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Denn DBeco plus fördert auch zukünftige Projekte: Zehn Prozent der Erlöse werden in neue Anlagen zur CO2-freien Stromerzeugung investiert.

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Seit 2017 fährt die gesamte Audi Logistik inklusive der Komponenten-Verkehre innerhalb Deutschlands CO2-frei mit der Bahn.


„Vor mehr als zehn Jahren waren wir bei Audi eines der ersten Unternehmen, die das Produkt DBeco plus genutzt und gemeinsam mit DB Cargo das Projekt ‚Grüner Zug‘ ins Leben gerufen haben. Diese Pionierarbeit, hin zu einer CO2-neutralen Transportlogistik, haben wir seitdem kontinuierlich ausgebaut“, sagt Dieter Braun, Leiter Supply Chain Audi AG. Nach und nach wurden beim Ingolstädter Premiumhersteller immer mehr Schienentransporte auf Ökostrom umgestellt. Seit 2017 fährt die gesamte Audi-Logistik inklusive der Komponenten-Verkehre innerhalb Deutschlands CO2-frei mit der Bahn. Und nicht nur das: Seit Frühjahr 2020 hat auch die Marke Volkswagen ihre Schienentransporte auf deutschen Streckenabschnitten mit DBeco plus noch klimafreundlicher gestaltet. In der zweiten Jahreshälfte 2020 folgten auch noch Seat und Škoda. Allein im Jahr 2020 wurden durch den Wechsel auf DBeco plus mehr als 16.900 Tonnen CO2 eingespart. Inzwischen laufen alle Bahntransporte – Material und Fahrzeuge – auf deutschen Strecken mit Grünstrom.

Transporte per Schiene sind ein wesentliches Element für nachhaltige Logistik

„Wir erreichen damit ein wichtiges Etappenziel auf unserem Weg zur bilanziell CO2-neutralen Logistik. Transporte per Schiene – idealerweise per Grünstrom – sind ein wesentliches Element für unsere Strategie einer nachhaltigen Logistik“, begründet Simon Motter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Volkswagen Konzernlogistik GmbH & Co. OHG, die ambitionierten Maßnahmen. „Wir werden zusammen mit unseren Partnern daran arbeiten, Kombinierte Verkehre aus Lkw und Bahn auszubauen, um noch mehr Güter auf die Schiene zu bringen.“  

„Wir freuen uns, dass der Volkswagen Konzern diesen Weg mit uns geht“, resümiert Kai Birnstein von DB Cargo Logistics die Umstellungen und verweist auch auf die geplante Angebotserweiterung von DBeco plus im Ausland.


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Kai Birnstein

Leiter Automotive DB Cargo Logistics